Christiane Boehm

Künstler

Christiane Boehm, München
don´t play with food



Diese interaktive Skulptur zeigt einen Roboter aus Zuckerwürfeln, der auf Bewegung reagiert. Sobald ein Sensor eine Bewegung erkennt, schüttelt der Roboter den Kopf und
sagt: „Don´t play with food“.
Am Beginn der Arbeit stand der Wunsch, ein technisches Objekt aus organischem Material zu fertigen. Dabei entstand die Idee, einen Roboter aus Würfelzucker zu bauen. Besonders reizvoll erschien die pixelartige Struktur der Zuckerwürfel, die als Grundbausteine einer technischen Maschine eingesetzt wurden. Die Skulptur hat einen ironischen
Grundtenor, indem sie ihre eigene Existenz in Frage stellt – don‘t play with food! Erst auf den zweiten Blick lässt sie sich als kritisches Kommentar zur aktuell kontrovers
diskutierten Spekulation auf Lebensmittel verstehen.
Die Zuckerstückchen wurden mit Zuckerglasur zusammengeklebt. Im Inneren und an statisch wichtigen Stellen wurde der Zucker karamelisiert. Technisch findet die ganze
Rechnenleistung auf einem Microcontroller statt. Der Bewegungssensor schickt Daten an den Arduino, der den Servo, die LEDs und das Wave-Shield mit den Audios ansteuert.

CV: 
geb. 30.03.1978
1999 - 2004	Fachhochschule Augsburg, Studium Multimedia – Schwerpunkt Mediendesign
2004 - 2006	Fachhochschule Augsburg, Studium Multimedia – Schwerpunkt Informatik
2006 - 2007	Lehrtätigkeit, Fachhochschule Augsburg, Dozentin für Interfacedesign
seit 2004	Freiberufliche Tätigkeit vor allem in Folgenden Bereichen:
			Visual-Effekts, Postproduktion, Animation, On-Air-Design für Film/Fernsehen und Ausstellungen	
			Webdesign, Webprogrammierung, Informationsdesign

Preise: 

1. Preis Emergeandsee 2005 für den Abschlußfilm "Der Kreis"