Jim Avignon

Künstler

Jim Avignon, Berlin



Selbst wenn man seinen Namen nicht kennt – eines seiner Bilder hat man bestimmt schon gesehen: Seien es die von ihm gestalteten Swatch-Uhren, der eigene Abschnitt auf der Berliner Mauer oder sein 2800m² großes Bild, das anlässlich der Wiedereröffnungsfeier des Berliner Olympiastadions von 132 Sportlern in das Stadion getragen wurde. Seine Lieblings-Themen: Die Schnelligkeit der modernen Welt und das Scheitern des Individuums an den Anforderungen der modernen Gesellschaft. Er selbst lebt den Wandel – Avignon malt nach eigener Aussage bis zu 5 Bilder am Tag, manchmal nur, um sie direkt danach wieder zu zerstören. So geschehen in seiner Performance während der Documenta X, in der er – außerhalb des offiziellen Ausstellungsprogramms – jeden Tag ein neues Bild malte, um es daraufhin wieder zu vernichten. Die Bilder, die den kreativen Prozess überstehen, verkauft er – aber nicht für tausende von Euro wie einige seiner Kollegen, sondern zu niedrigen Preisen, wenn er sie nicht sogar verschenkt. Er selbst sagt: “Ich male lieber 1000 Bilder für einen Dollar als ein Bild für 1000 Dollar”. Das brachte der Kunst des Berliners das Label Cheap Art ein.

CV: 

Sehr ausführlicher Lebenslauf unter:
www.jimavignon.com